Im Winter 1997 ereignete sich etwas in meinem regelmäßigen Leben, von dem ich bis heute nicht weiß, ob ich es bereuen oder als wertvolle Erfahrung betrachten soll. Meine erste Affäre!
Nun war ich seit gerade mal einem halben Jahr mit meiner Hübschen Sandra beisammen, einem hübschen und wohl gebauten Mädchen mit 21 Jahren. Meine Partnerschaft stand in voller Blüte, wir sind gerade derbei unseren Zusammenschluß in meine erste gemeinsame Wohnung zu verwirklichen, verstanden uns bestens, konnten uns bis tief in die Nacht hinein über die verschiedensten Themen unterhalten und selbst beim Ficken hatten wir jede Menge Fun. Mit einem Wort: Ich war gerade in einer Lebensituation in der ein ehrlicher Mann, wie ich es bis dahin immer war, niemals an eine Affäre denken würde.
Ich studierte zu diesem Zeitpunkt Sozialwesen an der Fachhochschule und war im 3. Semester. Der Studiengang erwies sich, nachdem sich der erste Intusiasmus gelegt hatte doch als relativ trocken und langweilig (der Hauptgrund dafür, das ich später abbrach). So kam es öfter einmal dazu, daß ich mich während der Vorlesungen aus Langeweile in den relativ kleinen Hörsählen (es waren eigentlich mehr Klassenzimmer) umsah und auch die eine oder andere Komolitonin hin und wieder mal musterte. Eine davon war Yvonne, die mir mit am besten gefiel. Sie war relativ klein, höchstens 165 cm, hatte lange schwarze Haare, dunkle Augen und einen schmalen und grazilen Körper, welcher jedoch trotzdem einige Kurven zu verzeichnen hatte und zwar an genau den richtigen Stellen. Tina hatte für ihre Größe recht üppige und vor allem feste Brüste und einen herrlichen Knackarsch. Sie war 20 Jahre alt. Weil ich jedoch eine gut funktionierende Beziehung mit Maria hatte, machte ich mir zunächst keine größeren Gedanken über Monika bis... ja, bis zu jenem verhängnisvollen regnerischen Tag im Oktober. Wir hatten Vorlesung bei Herrn Professor Schuster, einem älteren, ziemlich konservativen Herrn. Am Ende der Vorlesung verkündete er, daß wir um bei ihm einen Leistungsschein zu erhalten ein ausführliches Referat zu einem der von ihm nun angebotenen Themengebiete halten müßten. Ich stand lustlos von meinem Platz auf und trottete, wie die anderen Studenten zum Dozententisch um die Liste mit den angebotenen Referatsthemen zu begutachten. Jetzt also meine wildeste Affäre.
Ein paar Tage später ging ich in der Mittagspause zu Monika und fragte sie, wann wir uns erneut für das Referat treffen wollen. Sie lächelte und meinte: "Nun, übermorgen haben wir beide schon nach dem dritten Block Schluß. Wie wäre es, wenn wir uns danach in der Bibliothek treffen?" Ich war etwas enttäuscht, denn ich wußte daß zu diesem Zeitpunkt sich immer noch eine Menge anderer Studenten in der Bibliothek rumtrieben und daher wenig Gelegenheit für weitere Fummeleien sein würde. Dennoch stimmte ich zu in der Hoffnung vielleicht noch einen späteren Termin zu ihr nach Hause verlegen zu können. Die zwei Tage vergingen relativ schnell und ich begab mich zum verabredeten Zeitpunkt in die Bibliothek. Zuvor hatte ich Renate ausgerichtet, daß ich wegen des Referates später kommen würde. Tina saß bereits dort als ich ankam. Sie trug eine enge blaue Jeans und eine Bluse mit tiefem Ausschnitt. Sie lächelte mich an, kam jedoch gleich zum Wesentlichen und begann über unser Referat zu sprechen. Ich setzte mich neben sie, ging auf ihre Fragen ein und legte ihr nach einiger Zeit vorsichtig die Hand auf dem Oberschenkel. Erneut lächelte sie, schob aber meine Hand mit einer entschiedenen Bewegung wieder von ihrem Bein runter. Ich traute mich nicht einen weiteren Annäherungsversuch zu starten, gab mich in Gedanken damit zufrieden, meiner Freundin zumindest treu geblieben zu sein und konzentrierte mich wieder auf das Thema. Einige Stunden später schließlich, es war inzwischen sehr viel weniger Betrieb in der Bibliothek, stand Sylvia auf verabschiedete sich und meinte sie wäre müde und müsse nach Hause. Dann sah sie sich kurz um, ob niemand zufällig zu uns herüber schaute und gab mir dann einen Kuß. Es war aber kein Kuß, wie er unter guten Freunden üblich ist. Ihre Lippen preßten sich auf meine, ihre Zunge drang in meinen Mund und umklammerte gierig die meinige. Ich glaubte ohnmächtig werden zu müssen. Ich fühlte ihre weiche Zunge in meinem Mund, spürte die Nüsse ihres Speichels und schmeckte ihre zarten Lippen. Es war ein unendlich schönes Gefühl und eine Leere schien sich in meinem Körper breitzumachen, als sie sich schließlich wieder von meinem Mund löste. "Bis zum nächsten Mal!", sagte sie und verließ kurzerhand die Bibliothek. Ich schwebte diesen Tag förmlich nach Hause. Und wieder ließ ich allen meinen angestauten Gefühlen im Bett von Marion ihren Lauf, die sich langsam jetzt doch zu fragen begann, warum ich jedesmal nach der Arbeit besonders große Lust zum Sex hatte. Die Historie dieser Affäre. Schlendere einfach auch in unser
Affäre Treffen.
Diesmal kamen wir gleichzeitig, wanden uns in grenzenloser Ekstase, während ich ihr den letzten Rest meines Samens in den Darm spritzte. Völlig erschöpft zog ich nun den Schwanz aus ihrem Arschloch. Und ließ mich auf die Couch fallen. Julia stand noch ein paar Minuten schwer atmend da, beide Hände auf meinen Schreibtisch gestützt. Dann ergriff sie ohne ein weiteres Wort ihre Sachen und verschwand in meinem Badezimmer. Ich lag immer noch auf der Couch, als sie eine gute halbe Stunde später wieder mein Arbeitszimmer betrat und sich bei mir mit einem einfachen Kuß auf die Lippen verabschiedete. "Sei pünktlich morgen!", sagte sie nur. Dann verließ sie meine Wohnung. Diesen Seitensprung werde ich wohl niemals missen wollen!
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